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Feuermatrix Session auf Burg Frauenstein 14 Juli

am 14 Juli 2007 findet wieder eine Feuermatrix Session auf Burg Frauenstein (nähe Braunau Innviertel) dem Trainingsgelände von Feuerschrey, statt.

Anfahrtsplan zur Burg Frauenstein

Das Team der Feuermatrix (feuerschrey, firespirits, feuertitanen) lädt auch heuer wieder herzlich zu einem treffen auf Burg Frauenstein:

am Samstag, 14.7.2007 seid ihr ab 14.00 Uhr auf der Burgruine Frauenstein herzlichst willkommen.

Poi-, Staff-, Snake-, Keulen-, Diavolo-spiel, Musik – und was du machst!

Wir schlagen unser Lager im Burghof auf, hier findet sich genug Platz zum zusehen, musizieren, spielen, ausprobieren, lernen, spaß haben und natürlich am Abend zum Feuerspiel.

Wir organisieren nur das zusammentreffen, kümmern uns ums Lagerfeuer, Strom und Wasser.

Daher bitten wir euch, Spiel- und Jongliermaterial, Brennflüssigkeiten, Musik (CD-player vorhanden), Musikinstrumente, Zelt, Schlafsack, Verpflegung etc selbst mitzubringen.

Es besteht natürlich die möglichkeit, sich in unserer herrlichen Burgschänke mit Speis und Trank zu versorgen (ca. bis 20.00 warme Küche, geöffnet bis 22.00).

Im Burghof könnt ihr gerne im eigenen Zelt zu übernachten und das treffen am Sonntag morgen beim Frühstück in der Burgschänke ausklingen zu lassen.

Sollte wider erwarten das Wetter nicht mitspielen können wir in einen Saal im Salzstadel der Burg ausweichen (natürlich ohne Feuer).

Anmeldung ist nicht erforderlich aber wir würden wegen einiger Vorbereitung uns freuen wenn ihr uns eine Email an office@feuermatrix.at schreibt, damit wir ungefähr wissen wieviel kommen.

wir freuen uns auf euer zahlreiches kommen,

das gesamte Feuermatrix-team
und im besonderen Zora – Feuerschrey

Wer hat sein kommen zur Feuermatrix Session Frauenstein bereits bekanntgeben

Gregor und Andrea – Firespirits
Zora – Feuerschrey
Peter, David, Franz – Feuertitanen

Glowfire die Geschichte bis zum Feuerkünstler

Hallo zusammen!

Zuerst mal: Danke Franz für dein Engagement in Sachen Feuerkunst! Die Feuermatrix als neues Portal für die österreichischen Feuerspielerinnen sowie Deine anderen Projekte zeigen, wie viel Mühe Du Dir machst. Danke.

Als ich Franz die Tage den Link zu meinen neuen Videos geschickt habe, hat er nachgefragt, ob er es auf die Seite stellen soll. Nunja, schon, aber dann schreib ich halt auch gleich (m)eine Geschichte dazu 😉

Ein Weg in ein anderes Universum

(oder: Wie ich zum Feuerspielen kam)

Meine ersten Kontakte mit FeuerkünstlerInnen hatte ich 2001 auf einem Festival. Dort wurden fleißig Poi durch die Gegend gewirbelt. Ich fand das „ganz nett“. Zwei Jahre später haben Freundinnen von mir angefangen, ein bisschen Feuer zu spielen, allerdings eher nebenbei. Auch da bin ich lieber da gessessen, hab mein Bier getrunken und mir gedacht: „Macht ihr nur mal…“ Dort habe ich auch einen Typen getroffen, der aus der Nähe von Wien ist, und ich wusste damals schon, dass ich bald nach Wien ziehen würde. Als ich dann in Wien war hat der mich auf einen „Eu Gong“-Kurs mitgenommen, oder so ähnlich jedenfalls. Da wurden Qi-Gong-artige Übungen mit einem Stab gemacht. Als eine der wenigen schnelleren und runderen Bewegungen kam dort auch Stab-8 vor. Als ich diese Bewegung das erste mal machte: „Yeah, das macht Spass!?!“. das war Frühjahr 2005.

Am nächsten Tag hab ich mir dann im Baumarkt eine billige Holzstange gekauft, auf Nasenhöhe abgesägt und immer nur die 8 gespielt. Mit beiden Händen, dann rückwärts, mit übergeben etc… Dann irgendwann die ersten Drehungen.
Ich habe immer nach der Arbeit, wenn ich nach stundenlangem Sitzen am Computer total verspannt nach hause gekommen bin, zeimlich lange meine paar Dinge gespielt, die ich halt konnte. Das hat sich super angefühlt und hat mir meinen Nacken- und Schulterbereich gelockert.

Nach einigen Wochen war ich auf einem kleineren Festival und habe natürlich meinen Stab mitgenommen. Voller Stolz auf mein Können habe ich dann andere mit Stäben gesehen, die viel tollere Sachen gekonnt haben als ich. Da war ich ganz schön deprimiert.
Allerdings habe ich mir dort die ersten „komplizierteren“ Sachen zeigen lassen.

Mit meinen weiterhin bescheidenen Fähigkeiten war ich dann wieder auf dem Festival, wo ich das erste mal FeuerspielerInnen gesehen habe. Dort habe ich ein paar weitere Inputs bekommen, unter anderem die ersten 2 Grundbewegungen für die Doppelstäbe.
(Das war dann im Sommer 2005)

Bis etwa Frühjahr 2006 habe ich völlig abgeschottet von neuen Infos nur für mich selber geübt. Dabei habe ich mich ausschließlich mit dem langen Stab und den Doppelstäben beschäftigt, und nur reines Spinning.
Dabei habe ich vor allem aus „Fehlern“ gelernt, wenn ich irgendwo hingespielt habe wo ich nicht weiter wusste und dann den neuen Move entdeckt habe. So habe ich z.B. die Snakes, die „Schulterdreher“ etc. herausgefunden.
In dieser Zeit hatte ich auch meinen ersten Auftritt und habe die glowfire.at ins Leben gerufen.

Nachdem ich nun exzessiv meine paar Bewegungen geübt hatte, und diese auch gut konnte, war ich wieder an einem toten Punkt angelangt, wo mir einfach nichts neues mehr eingefallen ist.
Glücklicherweise war dann Frühjahr (2006) und ich habe im Park ein paar Leute mit dem selben Hobby getroffen, unter anderem die Fenfire-Leute. Plötzlich hatte ich wieder das Gefühl, rein gar nichts zu können. Doch ich habe wieder so viele neue Anregungen bekommen, unter anderem wurden mir freundlicherweise die ersten Contact-Moves gezeigt.

Den gesamten Frühsommer habe ich fast nur Contact geübt, immer den „Steve“, immer in die gleiche Richtung (ein Fehler im Nachhinein), bis es geklappt hat. Leider bin ich auch auf dem einen Move hängengeblieben. (Daran will ich jetzt arbeiten).

Von meinen Feuerspielereien hat natürlich auch meine alte Freundin gewusst, die ja schon länger gespielt hat, allerdings haben wir nur einmal kurz zusammen gespielt, als ich noch fast nichts konnte.
Diese Freundin hat mir dann von „Feuerkunst Berlin“ erzählt und ich habe spontan zugesagt.
Dort haben wir eine wunderbare Woche verbracht und eine unglaubliche Feuershow zusammengestellt.
Einige von diesen Leuten waren auch wieder auf dem 2006er Festival, und plötzlich war ich voll überzeugt.

Später kam dann noch das „Hosch-a-Für“-Feuerfestival in Vorarlberg, das SOMA-Festival in Köln und ÜberEurope in Wien. Auf allen diesen Veranstaltungen war auch Nick, der mich vom reinen Stab-Spieler zum Auch-Poi-Spieler gemacht hat. Auch andere „Stars“ der Feuerkunst wie Meghan (MCP) und Meast, Antti Suniala, Rob, Rob, Francois, Dave Knox, die Fenfires natrürlich, und viele andere tolle Leute habe ich kennenlernen dürfen, was sehr inspirierend war.
Nach den Festivals und einem Kopf mit viel zu viel neuen Ideen und Eindrücken habe ich mich dann fast nur noch mit Poi beschäftigt.

Jetzt ist das Frühjahr wieder angebrochen, die erste kurze Conention in Mainz war schon, und ich beginne mein drittes Jahr mit Stab und Poi. Nach einem guten halben Jahr fast nur Poi habe ich meinen Contact-Stab wieder in die Hand genommen, und Doppelstab-Antispin in Angriff genommen.

Soweit meine Feuerspielgeschichte.

Das eigentlich tolle an diesem Hobby ist jedoch viel tiefgehender.
In mehrfacher Hinsicht habe ich immens dazugelernt. Ich werde mal versuchen, die Vorzüge dieses Hobbys zu beschreiben:
-körperlich: nüchtern betrachtet ist das ganze eigentlich eine Art Gymnastik, und das ist ja in der Regel ziemlich gesund. Mir fällt an mir selber auf, dass ich körperlich extrem davon profitiere, ich habe keine Gewichtsprobleme mehr, weil ich mich beim stundenlangen Poi-Spielen ziemlich lange sportlich betätigen kann, ohne mich zu überanstrengen. Außderdem ist mein gesamter Körper wesentlich beweglicher, „geschmeidiger“ und fitter geworden, außerdem hat sich meine Haltung sehr gebessert.
-Geistig: nunja, das ist schwer zu erklären. Zunächst mal ist mein Körpergefühl besser geworden, ich habe das Gefühl viel mehr Kontrolle über meinen Körper zu haben, mein Gefühl für den Raum um mich herum und WIE ich mich darin bewegen kann, ist viel besser geworden.
Wieter spüre ich, wie die Gehirnhälften besser miteinander kommunizieren. Dieser Effekt ist ja vom Jonglieren auch bekannt, ich glaube bei Stab und Poi ist der Effekt fast noch stärker.
-Seelisch: In Mitten der Kreise zu stehen und sich auf diese Art und Weise zu bewegen, ist für mich ein Weg in eine besondere Art von Trance. Wichtig dabei ist natürlich die MUSIK! Manchmal habe ich das Gefühl, eine neue Dimension gefunden zu haben, mehr Eins mit dem Universum zu sein. Das Spielerische in Verbindung mit der körperlichen Bewegung und dem meditativen Aspekt geben mir das Gefühl, frei zu sein. Was man nach außen hin sehen kann, das was ich gelernt habe, mit den Poi/Stäben zu machen, ist WENIGER als was die Poi/Stäbe MIR BEIGEBRACHT haben. Ein völlig neues Lebensgefühl.

Hannes (nukex)

Links:
http://www.youtube.com/kexxek
www.glowfire.at (stark vernachlässigt)
hannes@glowfire.at

To be continued…

Mondscheinfahrt Seefeld

am Samstag den 3 März 07 war Firespirits in Action bei der Mondscheinfahrt auf der Rosshütte in Seefeld auf 1700 m Seehöhe im Schnee und Sturm mit Feuershow dabei.

Gregor, Andrea, Franz vollbrachten eine Stürmige Show und Sandra betreute die Künstler in der Maske und hielt das Geschehen auf Video fest. Das ihr auch in Kürze hier sehen könnt